Tattoo am Fuß » Versteckt, aber nicht weniger bedeutend ✓
Jenny ist Tattooliebhaberin und Unternehmerin aus Leidenschaft. TattooMed heute als veganer Begleiter von Millionen Tätowierten ab Tag 1 bis hin zur dauerhaften Pflege von Tattoos zu sehen ist ihr Antrieb. Als großer Festival Fan findet sie ihren Ausgleich in ihren Reisen in die USA und im Tierschutz.
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Füße bewegen sich in Bezug auf Verschönerungen eher unter dem Radar. Klar, wir gehen zur Pediküre, pflegen sie und machen uns die Nägel. Aber die wenigsten wünschen sich zum Beispiel "Füße wie Kim Kardashian" oder antworten auf die Frage "Was magst du an deinem Körper am liebsten/wenigsten?" mit "meinen rechten Fuß!".

Füße sind eben, wie sie sind – beziehungsweise waren es! Denn mittlerweile ist es längst Trend, auch sie ein bisschen aufzuhübschen, und das ganz nach deinem persönlichen Geschmack: Mit einem Tattoo am Fuß!

Bevor wir dich gleich über Für und Wider von Fuß-Tattoos aufklären, haben wir ein paar Inspirationen für dich:

Tattoo am Fuß: Was spricht dafür?

Ein klarer Vorteil, der für viele bei einer Fuß-Tätowierung eine wichtige Rolle spielt: Es muss nie jemand davon erfahren! Füße sind super leicht zu verstecken, die meiste Zeit, die wir unter Menschen verbringen, sind sie sowieso von

  • Socken,
  • Strumpfhose
  • und Schuhen verdeckt.

Wenn wir sie dann im Sommer mal zeigen und ein Tattoo zum Vorschein kommt, fällt das erstens nicht sofort jedem ins Auge (wer schaut anderen schon auf die Füße?) und löst zweitens meist einen positiven Überraschungseffekt aus, wenn es dann doch mal jemand bemerkt.

Tattoo am Fuß

Ein zweiter großer Pluspunkt eines Fuß-Tattoos ist, dass wir es selbst jederzeit anschauen und uns darüber freuen können, ohne uns dabei zu verrenken.

Anders als zum Beispiel bei Tattoos auf dem Rücken oder hinteren Oberschenkel.

Alle Vorteile von einem Tattoo am Fuß im Überblick:

  • leicht zu verbergen
  • gut sichtbar für den Träger
  • macht aus einem unscheinbaren Körperteil einen Hingucker
  • intim und persönlich
  • dezent, aber überraschend

Tattoo am Fuß: Was spricht dagegen?

Es hat nicht umsonst eine Weile gedauert, ehe sich Fuß-Tätowierungen als Trend etabliert haben, denn die Stelle am unteren Ende unseres Körpers hat zwei große Nachteile:

  • Tätowieren am Fuß tut vergleichsweise doll weh
  • Fuß-Tattoos verblassen relativ schnell/die Linien verziehen sich

Besonders der zweite Punkt ist Grund dafür, dass noch vor einigen Jahren viele Tätowierer von einem Tattoo am Fuß eher abrieten.

Heute müssen wir zwar nicht mehr lange suchen, um jemanden zu finden, der uns die Füße tätowiert. Doch um den genannten, unerwünschten Effekt möglichst klein zu halten, solltest du dich (wie bei jeder Tätowierung) unbedingt an einen Profi wenden!

Der Tätowierende kann dich am besten in Bezug auf die Motiv-Wahl und Stelle beraten und dich über mögliche Nachstech-Prozeduren aufklären, die vermutlich nach einer Weile auf dich zukommen.

Tja, und was den Schmerz angeht ... immerhin handelt es sich bei unseren Füßen um sehr kleine Körperteile, das Tätowieren und damit der Schmerz kann daher nicht so lange dauern.

Zudem hängt es stark vom Motiv ab, wie schlimm die Sitzung wirklich wird (s. unten). Bei eindimensionalen Motiven, die nur aus Linien bestehen, fällt es in der Regel deutlich leichter, kurz die Zähne zusammen zu beißen als bei flächigen Tattoos mit Farbe und Schattierung.

Expertentipp: Stell dich vorsichtshalber einfach auf die schrecklichsten Schmerzen deines Lebens ein, dann wird's garantiert weniger schlimm als erwartet!

Tattoo am Fuß: Direkt nach dem Stechen

Im Pflegeaufwand unterscheidet sich ein frisches Fuß-Tattoo kaum von Tattoos an anderen Stellen. Am Tag direkt nach deinem Termin kann dein Fuß – wenn dein Motiv sehr flächig ist – stark anschwellen, doch das sollte schon am übernächsten Tag deutlich abklingen.

Halte dich einfach an die Pflege-Empfehlungen, die dir dein Tattoo-Artist gibt (die passenden Produkte findest du ja bei uns) und stelle dich für eine Woche auf modische Einschränkungen ein – denn an bequemen, locker sitzenden Schuhen führt kein Weg vorbei!

Fazit

Tattoos am Fuß liegen im Trend und bieten einige Vorteile, wie die leichte Versteckbarkeit und die persönliche Sichtbarkeit für den Träger. Sie verleihen einem unscheinbaren Körperteil eine besondere Note und können überraschend sein.

Allerdings gibt es auch Nachteile, wie die mögliche Schmerzhaftigkeit während des Tätowierens und die Tatsache, dass Fuß-Tattoos schneller verblassen können. Es ist wichtig, einen professionellen Tätowierer zu konsultieren, der bei der Motivwahl und Pflegeanleitung helfen kann.

Wenn man sich auf mögliche Schmerzen vorbereitet und die richtige Pflege beachtet, kann ein Tattoo am Fuß eine lohnende und individuelle Wahl sein. Es sollte jedoch auch bedacht werden, dass es möglicherweise einige Tage Ruhe und bequeme Schuhe erfordert, um die Heilungszeit angemessen zu unterstützen.

FAQ

Verblasst ein Fußtattoo schneller als an anderen Körperstellen?

Fußtattoos haben tendenziell eine höhere Wahrscheinlichkeit, schneller zu verblassen oder sich zu verziehen. Die Haut am Fuß ist stärker beansprucht und unterliegt ständiger Reibung durch Schuhe und Bewegung.

Zudem ist die Haut dort dicker, was die Aufnahme der Tintenpartikel erschweren kann. Eine gute Pflege und der Schutz vor Sonneneinstrahlung können jedoch dazu beitragen, die Haltbarkeit des Tattoos zu verbessern.

Wie lange dauert die Heilungszeit bei einem Fußtattoo?

Die Heilungszeit bei einem Fußtattoo kann etwas länger dauern als an anderen Körperstellen. In der Regel dauert es etwa 2-3 Wochen, bis die oberste Hautschicht abgeheilt ist. Während dieser Zeit ist es wichtig, die Pflegeanweisungen des Tätowierers genau zu befolgen, um Infektionen zu vermeiden und eine optimale Heilung zu gewährleisten. Es wird empfohlen, enge Schuhe und Aktivitäten zu vermeiden, die das Tattoo reizen oder reiben könnten.

Immer noch Bock auf ein Tattoo am Fuß?

Also wir ja! Stellt sich nur noch eine Frage: Was für ein Motiv, wo genau und bekomme ich zu dem Zeitpunkt Urlaub, denn die meisten Tätowierer raten einem (zumindest Leuten die in Ihrem Beruf viel in Bewegung sind) ein paar Tage Urlaub zu nehmen.

Es bleibt interessant: Lies gleich weiter.

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